Mauritius Wilde

Petrus und Paulus - Wer in Gruppen entscheidet - Die Unternehmer-Verwalter-Typologie

16,90 € *
176 Seiten, gebunden, 13,5 x 20,5 cm, ISBN 978-3-87868-284-4
Eine wertvolle Grundlage für ein fruchtbares Miteinander

Auf wen wird eigentlich gehört, wenn eine Entscheidung zu fällen ist? Alles eine Frage des Typs, meint der Autor: Wenn Menschen in einer Gruppe aneinander geraten, spielt es eine entscheidende Rolle, wer wie gestrickt ist.

Erbsenzähler und Draufgänger, Integrationsfiguren und Antreiber geraten dabei aneinander. Gestützt auf soziologische Erkenntnisse und eigene Erfahrungen entwickelt Mauritius Wilde eine völlig neuartige Typologie von Entscheidungsträgern. Er stellt dem Unternehmer-Typ den Verwalter-Typ gegenüber.

Anhand von Bibeltexten und Ereignissen aus den Anfängen der christlichen Kirche zeigt er, wie die Apostelfürsten Petrus und Paulus für die Pole "Verwalter" und "Unternehmer" stehen und was sie dennoch verbunden hat.

Denn darauf läuft die Typologie hinaus: Unternehmer und Verwalter brauchen und bedingen einander gegenseitig. Aber die Frage bleibt: Wer von ihnen soll das Sagen haben? Mauritius Wilde zeigt dabei auf, was manche Firmen oder Gemeinden an einer produktiven Entwicklung hindert. Darüber hinaus hilft das Buch zur ganz persönlichen Einschätzung und Entwicklung.

 

Wie man zu Petrus und Paulus kommt

Wie kam ich auf Petrus und Paulus? Die katholische Hochschulgemeinde der Technischen Universität Ilmenau hatte mich zu einem Vortrag über das Thema eingeladen, wie christliches Leben mit beruflicher Karriere vereinbar sei. Anscheinend sahen die Studenten und Studentinnen hier ein Spannungsfeld. In der Vorbereitung stellte ich mir die Frage, ob es Zeugnisse über „Karrieren“ in der christlichen Tradition selbst gebe – und stieß auf Petrus und Paulus, die auf jeden Fall posthum zu Führungspersonen der Kirche stilisiert wurden, und es in Wirklichkeit wohl auch waren. Natürlich würde man für ihr Leben aus kirchlicher Perspektive nicht den Begriff „Karriere“ wählen, wohl eher den gegenteiligen vom „Martyrium“ (liegt das immer so weit auseinander?).

Im Studium der beiden Personen wurde mir deutlich, wie unterschiedlich „Karrieren“ verlaufen können und entdeckte die Typen des Verwalters und Unternehmers. Der Unternehmer zum Beispiel macht Karriere, wenn er nach einem Zeitraum weniger Jahre immer wieder den Betrieb wechselt, um so möglichst viel Erfahrung zu sammeln. Der Verwalter muss in ein und derselben Institution bleiben, um am Schluss alles zu kennen und hoch aufzusteigen.

Petrus und Paulus liefern viel Stoff, über die Typen vom Unternehmer und Verwalter nachzudenken. Sie helfen, die Wahrnehmungen zu sortieren, die man im Alltag macht, im Betrieb wie in Lebensgemeinschaften. Sie bilden in diesem Buch eine Folie, auf deren Hintergrund die Typologie entfaltet wird.


 
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