Fidelis Ruppert , Ansgar Stüfe

Der Abt als Arzt, der Arzt als Abt - Anregungen aus der Benediktsregel

Münsterschwarzacher Kleinschriften

8,90 € *
78 Seiten, broschiert, 10,5 x 18,5 cm, Münsterschwarzacher Kleinschriften Band 108, ISBN 978-3-87868-608-8
Von Menschenbildern und Leitungsaufgaben

Die Rollen von Abt und Arzt ergänzen sich gegenseitig. In seiner Regel für die Mönchsgemeinschaft verwendet der heilige Benedikt das Bild des Arztes, um dem Abt zu erläutern, in welcher Weise er sein Amt ausüben soll. Doch auch ein Arzt braucht Führungsqualitäten.

In diesem Buch nehmen sich zwei besondere Mönche dieses Themas an: der eine Abt, der andere Arzt. Aus ihren jeweiligen Perspektiven betrachten sie diese zunächst nicht naheliegende Verbindung zwischen ihren beiden Funktionsbezeichnungen und entwickeln daraus ihre Gedanken, die sich auf der gemeinsamen Grundlage Benedikts treffen.

Dabei geht es auf der einen Seite um Themen wie „Die Sorge für die Schuldigen und Schwierigen“, „Menschensorge und Finanzsorgen“, „Der Arzt als Patient“, auf der anderen um „Das Menschenbild des Arztes“, „Was haben Benediktiner mit Medizin zu tun?“ und „Mein Wunschpatient“.

 

In der Benediktsregel wird der Arzt an vielen Stellen als Vorbild für den Abt hingestellt. Das äbtliche Amt wird gesehen als eine ärztlich-therapeutische Aufgabe an der Heilung und am Heil des ganzen Menschen. Auch im medizinischen Bereich wird ja heute immer mehr gefordert, dass der Arzt und alle medizinischen Dienste nicht nur die körperliche Heilung im Auge haben sollen, sondern den ganzen Menschen. "Heilung und Heil" lautet deshalb der Titel Ihrer Zeitschrift und dieser Titel ist Ihr Programm. Das bedeutet: Der Arzt, jeder und jede im medizinischen Dienst, hat zugleich eine pastorale Aufgabe, eine seelsorgerliche Aufgabe. Oder im Rahmen unseres Themas formuliert: eine äbtliche Aufgabe.

 
Ihr Kommentar
 
 
 
 
 
 
 

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

 
 
 


* Alle Preise inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten