Theologie der Zärtlichkeit - Von der Liebe Gottes

Theologie der Zärtlichkeit - Von der Liebe Gottes
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    144 Seiten, gebunden, 12,0 x 19,5 cm
  • 978-3-89680-414-3
Theologien hat es in der zweitausendjährigen Geschichte des Christentums viele gegeben: die... mehr
Von der Zärtlichkeit Gottes
Theologien hat es in der zweitausendjährigen Geschichte des Christentums viele gegeben: die Theologie der Herrlichkeit, der Hoffnung, des Kreuzes, der Befreiung, der Natur, der Revolution, der Geschichte, des Wortes, der Säkularisation ... Aber warum gibt es bis heute nicht auch eine „Theologie der Zärtlichkeit“? Ist der allmächtige Gott nicht zugleich auch ein ausgesprochen zärtlicher Gott?

Richard Reschika beantwortet in seinem Buch die Frage, was Zärtlichkeit – neben dem körperlichen Geschehen – bedeuten kann: für Religion und Theologie, aber auch für die Beziehungen der Menschen untereinander und für den Lebens- und Glaubensstil in der heutigen Zeit. Für Christen offenbart sich die Zärtlichkeit Gottes in Jesus, der mit den Menschen zärtlichsten Umgang pflegt.

Im Mittelpunkt des essayistisch geschriebenen Buches steht die Zärtlichkeit. Jesus selbst ist Gottes Offenbarung der Zärtlichkeit. Sein zärtlicher Umgang mit den Randgruppen und Ausgestoßenen der Gesellschaft, aber auch sein Umgang mit den Frauen in der Bibel zeigen, dass Gott den Menschen zärtlich-liebevoll zugetan ist.

Zärtlichkeit ist auch das A und O der Liebe. Zärtlichkeit ist eine menschliche Grundhaltung. Zärtlichkeit und Güte sind keine Zeichen von Schwäche und Verzweiflung, sondern Ausdruck von Stärke und Entschlossenheit.
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Einleitung (...) "Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es; will ich einem Fragenden... mehr

Einleitung

(...) "Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es; will ich einem Fragenden es erklären, weiß ich es nicht", gesteht der heilige Augustinus (354-430), großer Kirchenvater und Philosoph, den Leserinnen und Lesern seiner Confessiones auf die selbstgestellte Frage nach dem rätselhaften-paradoxen Wesen der Zeit und ihren drei abstrakten Erscheinungsformen: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Entsprechend verhält es sich mit einem nicht minder flüchtigen, einer exakten Beschreibung und abschließenden Sachdefinition sich schlechterdings entziehenden Phänomen: mit der Zärtlichkeit. Zeit und Zärtlichkeit. Nehmen wir uns im Folgenden ein wenig Zeit für Zärtlichkeit, für das Nach- und Erspüren eines nicht greifbaren Geschehens, das gleichwohl eine eminente Bedeutung im Leben vieler Menschen spielt, zumindest spielen sollte. (...)

Gnostika | März 2009 "Insgesamt ein Buch mit Kompetenz und Feingefühl" SWR 2... mehr

Gnostika | März 2009
"Insgesamt ein Buch mit Kompetenz und Feingefühl"

SWR 2 Kultur Beitrag | 27. März 2009
"Es weist auf verschiedene problematische Punkte des Christentums hin."

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