Anselm Grün

Die Beichte - Feier der Versöhnung

12,90 € *
64 Seiten, gebunden, 16 x 21 cm, ISBN 978-3-87868-171-7
Feier der Versöhnung

Wohl kaum ein Sakrament steht seit einigen Jahrzehnten so in der Kritik und wird so stark gemieden wie die Beichte. Gleichzeitig wächst wieder über die Grenzen der Konfessionen hinaus das Interesse an diesem alten Ritual. Pater Anselm Grün versteht die Beichte als ein „heilsames und heilendes Angebot Gottes“, nicht als "Müssen", sondern als "Dürfen".

Der Mensch darf in der Beichte Gottes Zuwendung und Vergebung erfahren. Im Beichtgespräch kann Schuld als Chance entdeckt werden, in die Tiefe des Herzens zu schauen und die eigene Wahrheit zu erkennen. So wird die Beichte zu einem konkreten Weg, sich mit sich selbst und seinen Mitmenschen auszusöhnen.

 

Das befreiende Gespräch

Sich der eigenen Schuld zu stellen, gehört zur Würde des Menschen und ist Ausdruck seiner Freiheit. Wenn ich meine Schuld verharmlose, indem ich sie auf andere schiebe oder nach Ausflüchten suche, beraube ich mich dieser Würde, nehme mir meine Freiheit. Indem ich aber die Verantwortung für mein Versagen übernehme, verzichte ich auf alle Rechtfertigungsversuche und Schuldzuweisungen an andere. Das ist die Bedingung dafür, dass ich als Mensch innerlich weiterkomme, dass ich aus dem Gefängnis der permanenten Selbstbestrafung und Selbsterniedrigung ausbreche und zu mir selbst finde.


 
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