Erwacht zu neuem Leben - Ein österliches Lesebuch aus dem Kloster

Erwacht zu neuem Leben - Ein österliches Lesebuch aus dem Kloster
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    140 Seiten, Halbleinen, gebunden, 13,5 x 20,5 cm
  • 978-3-87868-207-3
Zu neuem Leben erwachen ist eine Erfahrung, die viele Menschen im Frühjahr machen. Für... mehr
Fasten- und Osterzeit spirituell erleben (Lesejahr C)
Zu neuem Leben erwachen ist eine Erfahrung, die viele Menschen im Frühjahr machen.

Für Christen ist dies auch ein Geheimnis, das sie im gesamten Osterfestkreis feiern. Die Zeit zwischen Aschermittwoch und Pfingsten steht deshalb auch für eine die Begegnung mit einem Gott, der Möglichkeiten eines neuen Lebens verheißt, das weit über den Tod hinausgeht.


Die Mönche von Münsterschwarzach begleiten ihre Leserinnen und Leser durch die Fasten- und Osterzeit. Das Buch orientiert sich an den aktuellen Texten aus dem Lesejahr C und bietet zu jedem Sonn- und Feiertag eine Meditation, die eine der jeweiligen Lesungen auslegt.

Mit Beiträgen von folgenden Münsterschwarzacher Mönchen: Anselm Grün, Dominikus Trautner, Jonathan Düring, Meinrad Dufner, Pirmin Hugger, Mauritius Wilde, Basilius Doppelfeld, Rhabanus Erbacher, Pascal Herold, Anastasius Reiser (jetzt Abt von Peramiho) und Prior Christoph Gerhard.
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Aus dem Vorwort Die Zeit von Aschermittwoch bis Pfingsten, die Fasten- und Osterzeit, ist... mehr

Aus dem Vorwort

Die Zeit von Aschermittwoch bis Pfingsten, die Fasten- und Osterzeit, ist sicher die wichtigste und intensivste Zeit im ganzen Kirchenjahr. Wenn wir uns auf sie einlassen, will sie uns wandeln und neu werden lassen. Wir begeben uns auf einen Weg der Reinigung, der Befreiung und der Neuwerdung.

Die Fastenzeit lädt uns ein, von unseren Abhängigkeiten frei zu werden, sie führt uns auf einen Läuterungsweg und will uns helfen, immer mehr der zu werden, der wir eigentlich sind. Sie fordert uns auf, nicht mehr „Nebensächlichkeiten“ nachzujagen, sondern unserer eigenen Bestimmung immer mehr „auf die Spur zu kommen.“

Die Fastenzeit mündet in die Feier der Kar- und Ostertage. In diesen Tagen gedenken wir des Todes und der Auferstehung Jesu. Der Blick auf Leiden, Sterben und Auferstehung ermutigt uns, unser eigenes Leid anzunehmen, ja uns gerade auch in schweren und ausweglosen Stunden mit Gott verbunden zu wissen. Der Blick auf Jesus will uns bestärken, unseren eigenen Weg gehen – im Wissen, dass auch uns Leiden und Tod nicht erspart bleiben, aber auch im Vertrauen, selbst dort nicht allein zu sein. Zugleich dürfen wir den Tod – unseren Tod! – als Durchgang zu neuem Leben erkennen. Christus zeigt uns durch den Tod hindurch den Weg zu ewigem Leben: zu einem Leben, das – im wörtlichen Sinn dieser Redensart – „nicht mehr tot zu kriegen ist“.

In den fünfzig Tagen der Osterzeit feiern wir dieses Erwacht-Sein zu neuem Leben. Wir müssen dieses neue Leben so lange feiern, um immer mehr daran glauben zu können, dass es tatsächlich Wirklichkeit ist: eine Wirklichkeit für jeden einzelnen und jede einzelne von uns. Ostern ist längst schon in uns und an uns geschehen. Wir sind bereits erlöst und aus alten Abhängigkeiten befreit. Das Erwachen besteht nun darin, zu realisieren, dass das neue Leben jetzt schon da ist, dass der Funke des Ewigen schon längst in uns hineingefallen ist. Diesen Funken, der zur Flamme wird, feiern wir an Pfingsten. Wir nehmen wahr, dass der Geist weht und uns zu neuem Tun bewegt und andere mitbegeistert.


Würzburger katholisches Sonntagsblatt | 8/2005 "Bietet persönliche, zeitgemäße und... mehr

Würzburger katholisches Sonntagsblatt | 8/2005
"Bietet persönliche, zeitgemäße und wertvolle Anstöße zum Weiterdenken"


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