Kirche sind wir alle - Überlegungen zum Dialogprozess

Münsterschwarzacher Kleinschriften

Kirche sind wir alle - Überlegungen zum Dialogprozess
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    128 Seiten, broschiert, 10,5 x 18,5 cm, Münsterschwarzacher Kleinschriften Band-Nr.187
  • 978-3-89680-587-4
Vom Dialog ist derzeit in der Kirche viel die Rede. Forderungen nach Reformen wurden von den... mehr
Ein Plädoyer für ein echtes Miteinander aller Gläubigen

Vom Dialog ist derzeit in der Kirche viel die Rede. Forderungen nach Reformen wurden von den deutschen Bischöfen mit dem Angebot eines Dialogprozesses beantwortet. Doch wie kann dieser Dialog gestaltet werden? Wer hat den Mut, sich offen in einen Prozess zu begeben, bei dem Tradition bewahrt und dennoch Wandel gewagt wird?

Dieses Buch ist ein dringliches Plädoyer für ein echtes, biblisch fundiertes Miteinander und gibt konkrete Hinweise für einen lebendigen Dialog.

 

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Dialog ist wesentlich Zugänglichkeit. Wo diese fehlt, entsteht früher oder später... mehr

Dialog ist wesentlich Zugänglichkeit. Wo diese fehlt, entsteht früher oder später Enttäuschung. Und wer zugänglich ist, wird früher oder später, mehr oder weniger, die Erfahrung machen, enttäuscht zu werden. Dieser Zusammenhang ist mir klar geworden, je länger und intensiver ich darüber nachgedacht habe, welche Tiefendimension und welche umfassende Bedeutung dem zukommt, was "Dialog" genannt wird. Ob jemand "dialogisch" ist oder nicht, ob jemand auf "dialogische" Personen trifft oder nicht, ob jemand "dialogische" Strukturen vorfindet oder nicht, hat entscheidenden Einfluss auf die persönliche Glaubensbeziehung und das persönliche Verhältnis zur Kirche. Durch das Dialogniveau in unserer Kirche wird der persönliche Glaube des/der Einzelnen genährt oder droht zu verhungern, wächst oder erlischt die Kirchenbindung des/der Einzelnen. Das tritt am augenscheinlichsten zu Tage, wenn man den Blick auf die Negativfolie richtet, nämlich auf die Tatsache, dass viele KatholikInnen in und von ihrer Kirche enttäuscht sind und über diese Enttäuschung nicht selten in eine gehörige Glaubenskrise geraten, die sie zu "nicht mehr praktizierenden" KatholikInnen werden lässt. Was ist die eigentliche Quelle dafür, dass so viele Menschen nicht nur, aber auch in unserer Kirche enttäuscht sind? Was können enttäuschte ChristInnen tun, um an ihren Enttäuschungen nicht zu verzweifeln und welche Rolle kommt dabei unserem Gottesbild zu - im Umgang mit unseren eigenen Enttäuschungen, aber auch im Umgang mit enttäuschten Menschen?

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