Ich möchte keine Heilige sein - Teresa von Avila, Wegweiserin für heute

Münsterschwarzacher Kleinschriften

Ich möchte keine Heilige sein - Teresa von Avila, Wegweiserin für heute
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    135 Seiten, broschiert, 10,5 x 18,5 cm, Münsterschwarzacher Kleinschriften Band 179
  • 978-3-89680-579-9
Teresa von Ávila war zu ihrer Zeit eine sehr fortschrittliche und selbstbewusste Frau.... mehr
Auf dem Weg zu einem erfüllten Leben

Teresa von Ávila war zu ihrer Zeit eine sehr fortschrittliche und selbstbewusste Frau. Und doch stand bei ihr an erster Stelle, ein Leben ganz im Dienst für Gott zu führen.

Marlene Fritsch übersetzt uns den Weg der Kirchenlehrerin für heute und zeigt, dass ein gottgefälliges Leben nichts anderes ist, als ein Weg zu einem erfüllten Leben.

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Aus der Einleitung: Teresa von Ávila war für ihre Zeit eine sehr... mehr

Aus der Einleitung:

Teresa von Ávila war für ihre Zeit eine sehr fortschrittliche und vor allem selbstbewusste Frau. Wenn sie über sich selbst sagt: "Ich bin ein Weib - und obendrein kein gutes", dann meinte sie damit wohl eher, dass sie nicht unbedingt den Normen ihrer Zeit entsprach, was oder wie ein "Weib" zu sein hat. Sie nutzte das "Understatement", um sich manchmal sogar ein wenig über die Männer lustig zu machen und sie gleichzeitig zu hofieren, um zu ihren Zielen zu gelangen. Durch ihre Herkunft und ihre Arbeit, gerade als Äbtissin und Klostergründerin, kannte sie die Männerwelt und wusste, wie sie funktioniert, auf welchen "Knopf" sie drücken musste, um das zu erreichen, was sie wollte. So setzte sie, oft ohne dass ihr Gegenüber es merkte, ihren Willen und ihre Absicht durch.

Aber: für Teresa geht es dabei nie um sie selbst, denn bei ihr steht Gott immer an erster Stelle. Sie möchte ein gottgefälliges Leben führen. Dieses Leben ist aber in ihren Augen etwas, um das man sich immer weiter bemühen muss. Es fällt sozusagen nicht vom Himmel, sondern wird nur dann Wirklichkeit, wenn man als Mensch bereit ist, sich auf den Weg zu machen, um Gott in sich selbst und im anderen, im Mitmensch zu finden. Dieser Weg ist erst mit dem Tod zu Ende und wenn der Mensch in Gott angekommen ist. Bis dahin bleibt das Leben ein Unterwegssein, ein Zugehen auf dieses Ziel. Die Gefahr dabei ist in den Augen Teresas, dass der Mensch entweder den Weg mit dem Ziel verwechselt oder aber auf Abwege gerät. Das zu verhindern, müht sich Teresa ihr Leben lang - sowohl in Bezug auf ihre eigene Person als auch im Blick auf ihre Mitmenschen.

Licht - Die Salesianische Zeitschrift (September/Oktober 2011): "Lehrmeisterin dieser... mehr

Licht - Die Salesianische Zeitschrift (September/Oktober 2011):

"Lehrmeisterin dieser Anleitung ist die heilige Kirchenlehrerin Teresa von Ávila. Marlene Fritsch versteht es wunderbar, ihre 500 Jahre alten Anregungen auf die heutige Zeit anzuwenden."

 

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