Womit habe ich das verdient? - Die unverständliche Gerechtigkeit Gottes

Womit habe ich das verdient? - Die unverständliche Gerechtigkeit Gottes
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    64 Minuten, Hörbuch-CD mit Instrumentalmusik
  • 978-3-87868-324-7
Katastrophen und schreckliche Ereignisse lassen in einer breiten Öffentlichkeit die Frage... mehr
Gott und das Leid

Katastrophen und schreckliche Ereignisse lassen in einer breiten Öffentlichkeit die Frage nach dem Warum des Leids immer wieder aufflammen.

Aber auch das oftmals alltägliche Leid wie Arbeitslosigkeit, Krankheit oder das schmerzhafte Scheitern von Beziehungen werfen die Fragen nach dem Warum auf. Wie kann Gott das Leid zulassen? Wie passt das Bild des barmherzigen Gottes mit dem unbarmherzigen Leiden zusammen? Anselm Grün lässt solche Fragen zu.

Ein Hörbuch, das tröstet.

Die Theodizeefrage ist wieder aufgeflammt, die Frage, wie sich das Leid der Welt mit der Existenz Gottes vereinbaren lässt. Bisher hat kein Versuch, Gott angesichts des Leids der Welt zu verteidigen, befriedigt. Aber liefert das Leid der Welt eine Begründung für den Atheismus?

Auch der Atheismus gibt keine ausreichende Antwort auf die Frage des Leids. So geht es letztlich darum, allzu idealistischen und „lieblichen“ Vorstellungen von Gott zu hinterfragen und nach dem Gott zu suchen, der hinter aller scheinbaren Ungerechtigkeit steht, die wir in unserem Leben immer wieder erleiden.

In seinem Hörbuch gibt Anselm Grün einerseits theologische Antworten, andererseits beschreibt er den Umgang mit konkreten Leiderfahrungen wie Krankheit, Verlust von nahestehenden Menschen oder Naturkatastrophen. Ein weiterer Aspekt des Buches wird die Frage sein, wie man Leid als spirituelle Herausforderung annehmen und verstehen lernen kann.

Mit Harfenmusik von Andy Lang.

Weiterführende Links zu "Womit habe ich das verdient? - Die unverständliche Gerechtigkeit Gottes"
Warum diese Prüfung? Leiden als Reifungsweg In der Tradition wird das Leiden oft als... mehr

Warum diese Prüfung? Leiden als Reifungsweg

In der Tradition wird das Leiden oft als Prüfung verstanden und als Herausforderung, daran zu reifen. Karl Rahner meint, darin liege sicher ein Stück Wahrheit. Das Leiden sei für uns ein Appell: „Lebe so, dass das dir und deiner Umgebung auferlegte Leid dich in deiner letzten Haltung auf Gott nicht zerstöre in Verzweiflung hinein, sondern dich vollende, auch wenn dieser Reifungsprozess durch alle Abgründe des Sterbens und des Todes mit Jesus führen sollte.“ (Rahner, S. 460) Doch Rahner hält zugleich auch diese Antwort nicht für ausreichend. Denn es gibt auch „Leid, das bei allem guten Willen, es human und christlich zu bestehen, zerstörerisch wirkt, den Menschen einfach überfordert, seinen Charakter verbiegt und beschädigt […], das nicht in einen Prozess der Reifung und personalen Bewährung integriert werden kann.“ (Ebd., S. 460 f.)

Wen das Leid getroffen hat, der reagiert oft allergisch auf die Vorstellung, dass er durch das Leiden reifen sollte. Und trotzdem kann im Leid eine Chance stecken, innerlich weiterzukommen.

 

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Gemeindeblätter der Nordelbischen Kirche | November 2006
"Ein sehr lesens- und lohnenswertes Buch!"

 

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