Buchvorstellung "Sag mal, Onkel Willy"

In der Hugendubel-Filiale in Würzburg fand am Montag nachmittag ein Autorengespräch mit Pater Anselm Grün und seiner Nichte Andrea Larson zu ihrem gemeinsamen Buch „Sag mal, Onkel Willi – Ein Dialog über die großen Fragen des Lebens“ statt.

Persönlich wie nie sprechen die beiden darin über die großen Themen des Lebens. Ihr gemeinsames Buch "Sag mal, Onkel Willy" greift so auch die Lebensfragen vieler Menschen auf und lässt ein faszinierendes Bild der Möglichkeiten entstehen, das ein gelingendes Leben möglich macht.

Im Gespräch mit Filialleiter Kai-Uwe Hampel sprachen die beiden in einem lebendigen Austausch unter anderem darüber, aus welchen Beweggründen das Buch entstanden ist.

Insbesondere wären die Fragen seiner Nichte für Pater Anselm besonders gewesen, da sie sich vollkommen von den ihm für gewöhnlich gestellten Fragen unterschieden und ihn zum Nachdenken angeregt hätten.

So fragt sie ihn im Buch zum Beispiel, ob er unbewusst die Sehnsüchte seines Vaters gelebt. Der Vater, der ebenfalls Wilhelm hieß, hatte als junger Mann auch mit dem Gedanken gespielt, ins Kloster zu gehen.

Daran, so Pater Anselm, habe er vorher noch nie gedacht. Er habe für sich dann festgestellt, dass auch wenn er eine Art „Traum-Träger“ für seinen sei, er für sich das Gefühl habe, das sein Leben für ihn stimme. Von seinem Vater habe er sicher die spirituelle Sehnsucht mitbekommen. Doch heute sei es seine persönliche Sehnsucht, die er als Mönch zu leben suche.

Ein weiterer Punkt, der in dem Buch sehr oft angesprochen wird, ist Andrea Larsons Definition als Mutter. Sie selbst sehe sich nicht als Frau, sondern Mutter. Die Erfahrung des Mutterseins habe sie erst recht auf den geistlichen Weg gebracht. So ist auch im Buch zu lesen: „Ich behaupte sogar, dass ich die christlichen Werte noch nie so intensiv gelebt habe wie momentan in meiner Rolle als Mutter und Ehefrau“. Durch diese Erfahrung könne sie auch besser den geistlichen Weg ihres Onkels begreifen. Es gehe ihres Erachtens gar nicht so sehr darum, welcher Lebensstil sich besser eigne, um über die wesentlichen Fragen des Lebens nachzudenken. Vielmehr handle es sich schlichtweg um eine Lebensstil-Präferenz, ob man nun als Mönch oder als Familienmensch die Grundzüge des Lebens begreifen muss.

Nach dem Autorengespräch hatte das begeisterte Publikum die Möglichkeit, sich das Buch von den beiden Autoren signieren zulassen.

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